B2I – PITCHING – ECO-INNOVATION !?

B2I?

Was machen österreichische Jungunternehmer am österreichischen Nationalfeiertag? Genau. Sie sehen sich die große weite Welt an und versuchen, international erfolgreichen Investoren ihre Geschäftsidee schmackhaft zu machen.

So geschehen am 26. Oktober 2016, als Alexander Götzl und Stephan Hinterkörner von den Umweltpionieren den langen Weg nach Estland auf sich genommen haben, um an einem einmaligen Event teilzunehmen. Die Veranstaltung im kalten, weil hohen Norden hatte auch einen sehr interessanten Namen. B2I steht in diesem Fall für „Business to Investors”, frei übersetzt also: „Geschäft trifft auf Investoren”

B2I Matchmaking Event?

Für alle, die des internationalen Business-Englisch nicht ganz so mächtig sind wie die Event-Koordinatorinnen der EASME (European Agency for Small and Medium Sized Enterprises), sei es einmalig gesagt:

Im Rahmen eines „Business to Investors”-matchmaking events ist es nun die Aufgabe von Vertretern ambitionierter Unternehmen, sich und ihre Geschäftsidee Investoren zu präsentieren und diese dazu zu bringen, sich unterstützend an der Geschäftsentwicklung zu beteiligen. Das sogenannte „matchmaking” soll nun den Umstand darstellen, der eintritt, wenn es zwischen Geschäftsbetreiber und Investor zu einer inhaltlichen Übereinstimmung kommt.

Pitching?

Wie macht man das jetzt, dieses „Investoren überzeugen”? Ganz einfach: man versucht, die überquellende Menge an unglaublichen Ideen, Kreativität und unbändigem Willen, die Welt im Sturm zu erobern zu sammeln und knüllt das, was übrigbleibt in einen knackigen, wenige Minuten dauernden Vortrag. Das wird dann als Investors-pitch bezeichnet.

ECO-Innovation? Europäische Wertsteigerung!

Die Umweltpionier GmbH wurde im Rahmen der Durchführung eines von der EU geförderten Projektes zur Teilnahme am 20. ECO-Innovation Forum eingeladen. Nachstehend eine Einführung in die Relevanz des Projektes „Natural Fertilzer”.

Dieses Projekt zielt auf die EU-weite Replikation ab und macht daher auf EU-Ebene Sinn.

Eine der Zielgruppen, nämlich die lokalen Gemeindeverbände, werden in Zukunft ihr Einkaufsverhalten den europäischen Umweltrichtlinien in diesem Sektor unterordnen müssen. Diese können leichter mit einem regional produzierten, „echten“ EU-Produkt, mit europäischer Öko-Zertifizierung eingehalten werden. Die Zielgruppe Tourismus und da im speziellen Hotels, sind teilweise in EU-weiten bzw. weltweiten Ketten organisiert. Diese können nur mit Produkten beliefert werden, die ebenfalls den EU-Einkaufsrichtlinien entsprechen und für die gesamte Kette gleichermaßen verfügbar sind.

Ein weiteres, strategisches Ziel ist die Harmonisierung von großen und kleinen Produzenten von organischen Düngemitteln über einheitliche Standards.

Die positiven Effekte der vielfältigen ökologischen Vorteile unserer Produkte, können durch die Potenzierung auf EU-Ebene eine sinnvolle Größenordnung erlangen. Diese Effekte korrespondieren perfekt mit der Europäischen Themenstrategie im Bereich des Bodenschutzes [SEC(2006)620]/[SEC(2006)1165], mit dem übergeordneten Ziel des Schutzes und der nachhaltigen Verwendung von Boden, um weiteren Bodenabbau zu verhindern, die Funktionen des Bodens zu erhalten und verbrauchte, geschädigte Böden durch Aufbau wieder nutzbar zu machen.

Wir können auch bei der Implementierung der Direktive 2004/35/CE mitwirken, die besagt, dass zumindest die notwendigen Maßnahmen getroffen werden müssen, die relevanten verunreinigenden Stoffe zu beseitigen, zu kontrollieren, zu sammeln oder zu vermindern, um zu verhindern, dass geschädigter Grund und Boden durch gegenwärtige oder zukünftige Verwendung zu Gesundheitsschäden beim Menschen führen kann. Die auftretenden Risiken sollen durch eine Risiko-Analyse bewertet werden, bei der die Charakteristiken des Bodens, die Art und der Umfang der gefährlichen Substanzen, die Aufbereitung, Organismen und Mikroorganismen, die Gefährdung und die mögliche Streuung berücksichtigt werden.

Durch die reduzierte Ressourcenausbeutung bei der Produktion unserer Düngemittel im Vergleich zu „konventionellen“ Düngern, tragen wir auch zur Communication COM(2011) 571 „Landkarte zu einem Ressourceneffizienten Europa“ bei.

Letztlich entsprechen unser Produkte sowie die geschäftliche Orientierung aller Partner des Projekt-Konsortiums den Richtlinien aus COM(2011) 899: Innovation für ein nachhaltiges Europa – Öko-Innovation-Aktionsplan (EcoAP) sowie allen Initiativen im Rahmen der Förderung von „green business“ innerhalb der EU.

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