Das Rasen 1 x 1 von Österreichs Biogärtner Nr. 1

Der Profi hat das Wort

Rechtzeitig zur Fußball-EM hat sich Österreichs Biogärtner Nr. 1 und Umweltpionier-Testimonial Karl Ploberger zu Wort gemeldet. Nachstehend können Sie eine „sportliche” Zusammenfassung, Interpretation und Analyse seines Beitrages zum Thema „robuster Rasen” nachlesen. Der Beitrag, auf den wir hier Bezug nehmen, wurde auf nachrichten.at am 17. 6. 2016 veröffentlicht, wörtliche Zitate daraus sind als solche erkennbar herausgestellt, den Link zur Originalquelle finden Sie untenstehend.

In den Aussagen von Karl steckt viel Wahrheit und Erfahrung drin − somit frei nach Ploberger:

„Viel Spaß beim Lesen und Garteln!”


Nicht nur ein Fußballrasen ist ein Rasen

Die zentralen Aussagen von Karl Ploberger lauten: düngen, vertikutieren, nachsäen. Alles feine Dinge für den sportlichen Rasenboden, auf dessen qualitative Basis letztlich der darauf wachsende Grashalm angewiesen ist.

So professionell wie hier im Umweltpionier-Stadion geht es sicher auch in Ihrem Garten zur Sache. Bild: umweltpionier.at

„Richtiges” Mähen

Zum Thema Mähen hat Karl einen klaren Tipp: „Richtig mähen” ist das Gebot der Stunde. Was damit gemeint ist, wird aber auch gleich auf den Punkt gebracht. O-Ton Karl Ploberger:

„Ideale Schnitthöhe liegt bei trübem Wetter um die vier Zentimeter, bei großer Hitze aber bei sechs Zentimeter.”

Ohne Wasser kein Wachstum

Auch zum Thema Rasen- bzw. korrekterweise Bodenbewässerung wird eine klare Aussage getroffen. Das Zauberwort lautet in diesem Fall „durchdringend”. All diejenigen, für die diese Definition noch zuviel Interpretationsspielraum offen lässt: Es geht noch genauer, nämlich durch Einsatz der sogenannten Spatenprobe.

Die Spatenprobe:
Dabei sticht man mit einem so wenig wie möglich gekrümmten Spaten eine verkehrte Pyramide aus dem Boden, hebt diese an und sieht nach, wie weit das Wasser nach der Bewässerung in den Boden tatsächlich eingedrungen ist. Eine tolle, wenn auch nur selten angewandte Methode. Wichtig ist ganz einfach, dass man durch diese Überprüfung erstmals einen Eindruck davon gewinnt, wie viel Wasser auf den Boden aufgebracht werden muss, damit die Wurzeln des Rasens davon profitieren können. Wir gehen davon aus, dass eine derartige Untersuchung vielen von uns im wahrsten Sinne des Wortes die Augen öffnen würde.

Düngung ist Ernährung

Auch hier legt sich Karl eindeutig fest:

„Das jährliche dreimalige Düngen versorgt den Rasen mit ausreichend Nährstoffen (April, Juni, Oktober). Bei starken Belastungen auch noch zwischendurch. Immer organische Dünger und eventuell auch Bodenaktivator verwenden.”

Wir dürfen an dieser Stelle anmerken, dass ein vollwertiger organischer Dünger die Eigenschaften eines „Bodenaktivators” bereits mit sich trägt. Die für den Boden relevanten Nährstofflieferanten Organik, mineralische Anteile und Mikroorganismen werden beispielsweise durch Umweltpionier Naturdünger in einem Produkt vereint. Eine zusätzliche Gabe von Ergänzungsmitteln ist somit nicht mehr erforderlich.

Ständige Begleiter: Filz, Moos, Staunässe

Das für alle Gartenfreunde leider sehr oft übermäßig präsente Thema „Mangelerscheinungen”, welche im Wesentlichen durch die Einzelthemen „verdichteter Boden”, „Staunässe”, „Filz- und Moosbildung” und „übermäßiger Unkrautwuchs” umschrieben werden können, fand natürlich auch ein paar Zeilen der Widmung.

Kurz gefasst: dem Boden Luft geben durch Aerifizieren, dem Boden Luft schaffen durch den Einsatz von Quarzsand und wenn nötig, den Filz durch Vertikutieren entfernen. An dieser Stelle dürfen wir den Ausführungen von Karl noch einen Tipp hinzufügen: vertikutieren immer nur dann, wenn der Rasen im Wachstumsschub steht. Dadurch wird der offene Boden schneller wieder bedeckt und beschattet, was überfallsartiges Unkrautwachstum verhindern hilft.

Eine gute Basis ist essentiell

Womit wir auch schon beim letzten Tipp von insgesamt 7 Einzelthemen angelangt sind, die besprochen werden. Nur durch den Einsatz hochwertigen Saatgutes kann ein Rasen zu einem langanhaltenden Wohlfühl-Teppich werden. Konkret empfiehlt Karl Ploberger hier:

„Um und Auf für kräftiges und gesundes Wachstum ist das Saatgut. Nur qualitativ hochwertige Samen garantieren einen schönen EM-Rasen. Billiges Saatgut wächst oft schnell, blüht aber auch sehr früh und bildet keine dichten Teppiche. Kahle Stellen immer sofort nachsäen, sonst kommt Wildwuchs.”

Quelle: https://www.nachrichten.at/freizeit/haus_garten/So-entsteht-ein-robuster-Fussballrasen;art123,2263231


Der Querpass zum Quercheck

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