Gärtnern ohne Tierleid

Alles in Bewegung
Eine Frage, die sich immer mehr Menschen, die sich ein grünes, entspannendes und erholsames Umfeld im eigenen Garten erschaffen, ist jene nach der Herkunft sowie nach den Inhaltsstoffen der eingesetzten Düngemittel.
Dabei spielt immer mehr nicht nur die Frage nach der grundlegenden Zusammensetzung (synthetisch oder natürlich), sondern die Frage nach der konkreten Art und Herkunft der verwendeten Stoffe eine wesentliche Rolle.
Das Bewusstsein der Konsumenten steigt stetig. Nicht nur im Bereich des Lebensmittelkonsums.

Eine Grundsatzentscheidung für immer mehr Menschen
Letztlich stellt sich konsequenterweise für immer mehr Konsumenten die Frage, ob die in Düngemitteln enthaltenen organischen Stoffe tierischer (beispielsweise Hornspäne, Knochen-, Feder- und Blutmehle) oder pflanzlicher Herkunft sind. Konkret trifft dieser Umstand zumindest auf nachstehend genannte Bevölkerungsgruppe Österreichs zu.

„Laut einer repräsentativen IFES-Studie aus dem Jahr 2013 geben 9 Prozent der österreichischen Bevölkerung an, entweder vegan oder vegetarisch zu leben.”

Quelle: http://archiv.veggie-planet.at/warumvegan/tierrechte/wieviele.html

Die Philosophie der Tierrechte

„Die Einstellung der heutigen Gesellschaft gegenüber ‚Tieren′ basiert auf zwei Grundpfeilern: einerseits die anthropozentrische Trennung zwischen Menschen und ‚Tieren′, verstanden als Trennung zwischen Kultur und Natur, oder zwischen Vernunft und Instinkt, und andererseits die auf Aristoteles zurückzuführende, perfektionistische Ethik. Letztere beinhaltet ein Weltbild, in der es eine klare Hierarchie der Lebewesen gibt, von den höchsten, gottähnlichsten, perfektesten, zu den niedrigsten und unwertesten. Dabei ist es moralisch richtig wenn die höheren Lebewesen die niedrigeren für den eigenen Vorteil nutzen.”

Quelle: http://archiv.veggie-planet.at/warumvegan/tierrechte/die_philosophie_der_tierrechte.html

Ausgehend von dieser Einschätzung stellt sich die Vegane Gesellschaft Österreich die Frage „Warum vegan?” und bietet viele Antworten darauf. Abschließend wird eine Frage gestellt, deren Beantwortung jeden Leser und jede Leserin auffordert, Stellung zu beziehen und eigenverantwortlich Antworten zu finden.

„Nehmen wir an, eine technisch und intellektuell weit überlegene außerirdische Zivilisation würde auf der Erde landen, und die Menschen ähnlich zu behandeln beginnen, wie wir Menschen die nicht-menschlichen Tiere behandeln. Würden wir das als gerecht empfinden? Wenn nein, wieso nicht? Könnte man diese Begründung nicht genauso dafür verwenden zu zeigen, dass unsere Behandlung der nicht-menschlichen Tiere heute ungerecht ist? Wie würden wir dafür argumentieren, dass diese Außerirdischen uns verschonen und mit Respekt behandeln sollen? Könnte man nicht ebenso dieselben Argumente dafür verwenden, von uns Menschen heute den gleichen Respekt für nicht-menschliche Tiere zu verlangen?”

Quelle: http://archiv.veggie-planet.at/warumvegan/tierrechte/die_philosophie_der_tierrechte.html

Vegan düngen, gesünder leben
Der Einsatz von Düngemitteln, die veganen Anforderungen entsprechen, stellen eine Möglichkeit für Konsumenten dar, sich seinen Überzeugungen und ethischen Moralgrundsätzen entsprechend verhalten zu können. Nicht nur, was die Ernährung des eigenen Körpers betrifft. Vielmehr, was das persönliche Umfeld – unter anderem den Garten – betrifft.

Umweltpionier. Komplett vegan.
Der ethische Einkaufsführer von animalfair zeichnet das Unternehmen Umweltpionier und alle damit in Verbindung stehenden Naturdünger mit der Klassifizierung „komplett vegan” aus.

Mehr dazu hier: https://www.animalfair.at/ee-eintraege/up/

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