Meerschweinchenfreundliches Düngen

Unglaublich, aber wahr

Wir wurden vor kurzem gefragt, ob wir denn nun auf Facebook eine eigene Community aufbauen, um eine völlig neue Zielgruppe zu erschließen. Meerschweine und deren zweibeinige Freunde. Momentane Stille unsererseits deutete darauf hin, dass die Anfrage sehr überraschend für uns kam. Nach kurzen Recherchen stellte sich uns eine sehr nachhaltige Geschichte dar, die wir hier erzählen dürfen.

Gelebte Nachhaltigkeit

Schweinebande – eine Community auf Facebook und im echten Leben. Gegründet 2011, um Gutes zu tun!

Originalzitat aus dem Facebook-Infobereich:

„Seit 2011 nehmen wir ausschließlich Not-Meerschweinchen auf. Sie kommen so entweder über Notstationen zu uns oder aus privater Haltung. Bevorzugt nehmen wir alte und kranke Tiere auf, damit die Gruppe jedoch einigermaßen beständig bleibt, sind auch immer gesunde Tiere aus den Notstationen dabei.”

Zusatzinfos von den Umweltpionieren

Wir haben das Posting mit Freude und Aufmerksamkeit gelesen. Danke dafür – eine sehr schöne Geschichte, die uns mit Freude und Stolz erfüllt :-) Ein paar Dinge dürfen wir an dieser Stelle einbringen, um den Wahrheitsgehalt der Original-Story noch ein wenig zu heben.

  • Inhaltsstoffe des Umweltpionier Rasendüngers:
    Hier ist die Rede von einem Dünger, der im Grunde nur aus Heilerde und für den Boden förderlichen Bakterien besteht.
    Unser Dünger kann noch mehr, denn er besteht aus natürlichen Tonmineralien, rein pflanzlicher Organik – keine tierischen Anteile! – und Mikroorganismen.
  • Bestellung für unsere Freunde in Deutschland:
    Seit kurzem besteht die Möglichkeit, unsere Dünger über den eigenen Webshop zu bestellen. Anteilige Versandkosten für Bestellungen aus Deutschland: EUR 6,20 je Paket zu maximal 31,5 kg.

Hier geht’s zum Webshop


Die ganze Geschichte – das Facebook-Posting 

Nachstehend das Original-Posting der Schweinebande:

(c) Die Schweinebande 2017

(c) Die Schweinebande 2017

 

„Als unser Hauseigentümer vor einigen Jahren verstarb, hat unser Zweibein dann das “düngen” unserer Wiese selbst übernommen.
Eigentlich hatte es ihr schon lange nicht gefallen, dass ständig ohne Vorwarnung blaue oder weiße chemische Kügelchen auf unserer Wiese lagen und wir dann zur Sicherheit wochenlang nicht drauf durften.
So richtig Ahnung, was der Wiese fehlte, schien der Hauseigentümer allerdings auch nicht zu haben, denn es wurde immer mehr Moos und jede Menge Klee, jedoch immer weniger Gras und gar keine Kräuter.
Anfang 2012 dann war unsere Wiese eigentlich gar nicht mehr als solche zu bezeichnen…

Das Zweibein hat also anschließend versucht, die Wiese und den Boden mit natürlichen Mitteln wieder aufzubauen.
Durch Düngen mit Brennnesseljauche, Urgesteinsmehl und Effektiven Mikroorganismen (EM) sollten wieder Stickstoff und andere Nährstoffe in den Boden kommen.
Denn wenn wir unsere Böhnchen und unseren Urin in die Wiese legen, es aber dem Boden irgendwie sonst an allem fehlt, taugen die auch nicht alleine als Dünger, ggf. kann sogar das Gegenteil passieren und der Boden wird dadurch noch mehr ausgelaugt (auch wieder so eine Wissenschaft für sich ;) ).

Das Zweibein hat dann im Frühjahr 2012 und 2013 sowie im Sommer und im Herbst nochmal mit Urgesteinsmehl und EM gedüngt und per Hand vieles vom Klee rausgezogen. Zwar kann der auch unter Umständen wieder Stickstoff in den Boden bringen, wenn man die Wurzeln drin lässt, jedoch wird da dann aus Platzmangel schlechter Gras wachsen und Gras wollten wir ja haben ;)

Mit der Bodenentwicklung war das Zweibein dann auch zufrieden, man sieht den Vergleich hier auf den Fotos gut:
die Wiese wurde wieder dichter, grüner und höher und es sammelten sich Wildkräuter und Wildgräser an.

Dann aber hat das Zweibein im Frühjahr einen Dünger gefunden, der im Grunde nur aus Heilerde und für den Boden förderlichen Bakterien besteht:
den UP-Dünger von Umweltpionier.
Damit wurde die Wiese dann ab dem Frühjahr 2014 2-3 Mal im Jahr gedüngt und es zeigte sich bald ein großer Unterschied.
Vergleicht die beiden Fotos unten im Bild, dazwischen liegen 6 Monate und ein heißer Sommer, das letzte Bild von Herbst 2014 wurde im Oktober aufgenommen.

Der UP-Dünger hat die Wiese nochmal zum explodieren gebracht :-)
2015 wurde daher wieder 2-3 Mal im Jahr in Kombination mit EM damit gedüngt und 2016 dann aus Zeitmangel und Zufriedenheit mit der Wiese mal gar nicht.

Nun wird das Zweibein dieses Jahr wieder damit beginnen.
Der UP-Dünger ist so unschädlich, dass man Kekse draus backen und diese auch ohne Bedenken essen kann ;) Der Dünger schadet auch den Meerschweinchen (und der Natur!) nicht.
Wir düngen erst immer eine Hälfte der Wiese und nach ein paar Tagen ist der pulverartige Dünger dann weiter unten auf dem Boden gelandet und die Tiere können wieder drauf. Es macht aber auch nichts, wenn sie vorher durchwandern, bleibt aber dann eben etwas an den Pfoten hängen, wie Sand z.B. und da soll es ja aber eigentlich nicht hin ;)

Wer mehr Infos über den Dünger haben möchte:

https://www.umweltpionier.at/produkt/up-rasen-duenger/

(zu bestellen in Deutschland ggf besser im “Bild der Wissenschaft”-Shop)”

(c) FB-Posting Schweinebande 20170323

Link zum Facebook-Posting

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