Sommer-Wellness für den Rasen

Die Sonne scheint: lange und intensiv

Der österreichische Hitzerekord 2018, aufgestellt am 9. 8. in Enns mit 37,3 Grad Celsius, ist lediglich die Spitze einer lange anhaltenden Belastungsprobe für den Rasen in vielen Wohlfühloasen heimischer Gartenliebhaber. Es ist nicht unbedingt die punktuell auftretende maximale Temperatur, die dem Rasen zusetzt. Vielmehr kämpft das Gras beständig mit dem Umstand, dass die steigende Trockenheit und fehlende Bodenbeschattung das Wachstum von Beikräutern begünstigt.

Der Rasen braucht Hilfe: jetzt

Die lange Zeit des fehlenden Regens führt dazu, dass der Rasen leidet. Das Gras als höherwertige Pflanze ist aber − im Gegensatz zu den sogenannten Beikräutern − darauf angewiesen, kräftigende Nahrung zu erhalten. Wasser in ausreichender Menge, Nährstoffe in ausgewogener Form. Pflege in Form von regelmäßigem Schnitt und Schutz vor allzu viel Hitze und Sonneneinstrahlung.

Beschattung: von oben & für unten

Wenn die Sonne in Zeiten einer Hitzeperiode Tag für Tag dem Rasen zusetzt, kann gezielte Beschattung Abhilfe schaffen. Ein Wellness-Garten bietet geschützte Räume, Schattenplätze und schützt die Wiese davor, den ganzen Tag lang dem grellen Sonnenlicht ausgesetzt zu sein. Die Beschattung von oben durch Bäume und Sträucher soll aber darüber hinaus auch noch durch eine Beschattung „nach unten” gestärkt werden. In Hitzeperioden soll nach Möglichkeit die Wiese hoch stehen bleiben. Die Austrocknung kann dadurch ein wenig verhindert werden.

Bewässerung: Es regnet nur, wenn die Sonne nicht scheint

Die Natur macht es uns vor: Regen bei Sonnenschein ist gelinde gesagt eine Seltenheit. So sollten wir Menschen das auch halten. Demzufolge gilt es, niemals zu Zeiten intensiver Sonneneinstrahlung zu bewässern. Wer also in der glücklichen Lage ist, seinen Rasen bewässern zu können, tut dies früh morgens, abends oder in der Nacht. Keinesfalls tagsüber!

Rasen mähen: öfter weniger ist mehr

Mehrmals zu mähen, dabei aber lediglich wenig zu entfernen, reizt den Rasen in Zeiten der Wachstumsperiode dazu, nachzuwachsen. Das hilft dabei, einen gesunden Rasenbestand zu fördern und dadurch die Wiese grün zu erhalten.

Intervall-Düngung: kleinere Mengen in kürzeren Abständen

In Zeiten anhaltender Belastung zehrt der Rasen an den Nährstoffvorräten. Diese gehen im Sommer zur Neige. Speziell der Stickstoffgehalt im Boden ist flüchtig und muss laufend wieder aufgefüllt werden. Sollte die letzte Düngung mit Umweltpionier Rasendünger beispielsweise im Mai erfolgt sein, wäre jetzt eine gute Zeit, für Nachschub zu sorgen. Da die Aufbringung des Düngers dazu führt, dass Feuchtigkeit aus dem Umfeld gezogen wird, besteht die Gefahr zusätzlicher Vertrocknungen. Deshalb macht es Sinn, zu Hochsommerzeiten die Düngung in Intervallen mit kleineren Aufbringungsmengen durchzuführen. Beispielsweise eine wöchentliche Düngung mit einer Menge von maximal 50 g/m2. Dabei unbedingt einen Düngewagen verwenden, der über eine START/STOPP-Automatik verfügt.

Noch Fragen zu Rasen und Dingen, die ihm gut tun?

Das Umweltpionier Rasen 1 x 1 hilft weiter!

 

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